Alexandria ist eine der bedeuteten Städte Ägyptens. Sie gehört zu den wichtigsten Hafen-Metropolen in Afrika und ist für Schiffe und Fähren das Tor nach Europa. Wie viele andere Städte, sucht auch Alexandria ein Gleichgewicht, um Tradition und Moderne in Einklang zu bringen. Das ist nicht immer einfach. Überall wird gebaut und man nennt Alexandria auch gerne „Stadt aus Beton“. Das ist gar nicht so falsch, denn am Strand gibt es kaum ein sonniges Plätzchen, weil Hochhäuser das Licht wegnehmen.
Alexandria war während des griechisch-römischen Reiches die Hauptstadt Ägyptens. Die kulturelle Bedeutung der Stadt wurde durch Pharos symbolisiert. Pharos war jener legendäre Leuchtturm, der in der Antike eines der sieben Weltwunder war. Überall ist die kulturgeschichtliche Bedeutung zu spüren. Besucher sollten in jedem Fall den Montazah-Palast, Fort Qait Bey, die Abu el-Abbas el-Mursi Moschee und das römische Theater besuchen.
Das die Tradition und die Moderne recht gut miteinander vereinbart werden können, wird in Alexandria deutlich. Straßenbahnen und Kutschen fahren nebeneinander und in den Einkaufszentren flackert amerikanische Leuchtreklame.
Die Bewohner haben sich der Veränderung angepasst und für viele ist der Tourismus eine lukrative Einnahmequelle geworden. Überall wimmelt es von Händlern, die „Jagd“ auf Touristen machen. Die sind in der Regel gut betucht, den Alexandria ist kein Pauschal-Touristen-Ziel. Die meisten Besucher kommen mit großen Kreuzfahrtschiffen aus Europa. Sie bleiben meist nur einen Tag. Die Händler warten pünktlich am Anleger und breiten zur Präsentation ihre Waren auf dem Boden und auf Klapptischen aus.
Wer etwas mehr Zeit mitbringt sollte unbedingt die Gräber von Kom El-Schoquafa besuchen. Die Katakomben-Anlage stammt aus dem 1. Und 2. Jahrhundert nach Christi. Sie ist übrigens die größte römische Anlage dieser Art in ganz Ägypten.
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